Der Prompt ist die Arbeitsanweisung.
Er legt fest:
Wie soll Linda antworten?
Welche Rolle hat Linda?
Welche Grenzen gelten?
Was soll passieren, wenn Wissen fehlt?
Der Kontext ist das gefundene Wissen. Bei Linda kommt dieser Kontext aus dem inside Kompendium: aus den Sections, die zur Frage passen.
Erst beides zusammen ergibt eine Antwort.
Ohne Kontext würde Linda nur sprachlich plausibel antworten.
Ohne Prompt hätte Linda zwar Material, aber keine klaren Regeln.
Genau deshalb ist die Kombination so wichtig.
Wenn jemand eine Frage stellt, passiert vereinfacht gesagt:
Die Frage wird eingeordnet.
Passende Sections werden gesucht.
Diese Sections werden als Kontext bereitgestellt.
Der Prompt gibt Linda die Antwortregeln.
Das lokale Sprachmodell formuliert daraus die Antwort.
Damit wird Linda nicht frei „kreativ“. Sie antwortet innerhalb eines Rahmens. Und dieser Rahmen ist entscheidend:
Nutze nur den bereitgestellten Kontext.
Erfinde keine fehlenden Informationen.
Mache sichtbar, wenn der Kontext nicht ausreicht.
Antworte so, dass die Aussage nachvollziehbar bleibt.
Für uns ist das der Unterschied zwischen einer beeindruckenden KI-Antwort und einer belastbaren KI-Antwort.
Beeindruckend ist, wenn eine Antwort gut klingt.
Belastbar ist, wenn klar ist, worauf sie sich stützt.
Unsere wichtigste Erkenntnis:
Verlässliche KI entsteht nicht nur durch ein gutes Modell. Sie entsteht durch strukturiertes Wissen, passenden Kontext und klare Antwortregeln.
Oder kürzer:
Nicht die KI allein antwortet. Das Zusammenspiel aus Prompt und Kontext erzeugt die Antwort.
Letzter Beitrag in dieser Serie: Warum inside roots ein Open-Source-Projekt werden soll – und was andere aus unserem Weg lernen können.